5 Tage Achtsamkeit in Namibia
Ankommen. Wahrnehmen. Erleben. Loslassen. Mitnehmen.
Fünf Tage raus aus dem Alltag und hinein in die Ruhe und Weite der namibischen Natur.
Unser Achtsamkeitstraining verbindet bewährte Methoden der Achtsamkeit mit besonderen Erlebnissen, die nur ein Aufenthalt inmitten der Natur ermöglichen kann. Wir wandern am frühen Morgen, beobachten Wildtiere, malen unter freiem Himmel, kochen gemeinsam traditionelle afrikanische Gerichte, sitzen am Abend am Feuer, hören Geschichten und Musik und schauen hinauf in einen beeindruckenden Sternenhimmel.
Dabei geht es nicht darum, möglichst viel zu erleben. Es geht darum, bewusst zu erleben.
Wir nehmen uns Zeit zum Innehalten, zum Wahrnehmen und zum einfachen Sein. Zeit für uns selbst, aber auch für die Menschen, mit denen wir diese besondere Erfahrung teilen.
Tag 1 – ANKOMMEN
Zur Ruhe kommen und bewusst wahrnehmen
Der erste Tag steht ganz im Zeichen des Ankommens.
Bei einer ersten Morgenwanderung erleben wir die Natur ganz bewusst und lassen den Alltag langsam hinter uns. Wir nehmen Geräusche, Gerüche, Farben und Bewegungen wahr und üben uns darin, ganz im gegenwärtigen Moment zu sein.
In einem ersten Vortrag beschäftigen wir uns mit der Frage:
Was bedeutet Achtsamkeit eigentlich – und wie kann sie unser Leben bereichern?
Atemübungen, Körperwahrnehmung und eine erste Meditation begleiten uns durch den Tag.
Am Nachmittag lassen wir unserer Kreativität freien Lauf und malen inmitten der Natur. Es geht dabei nicht um künstlerisches Können. Es geht darum, zu schauen, zu fühlen und auszudrücken, was gerade in uns entsteht.
Am Abend treffen wir uns zum gemeinsamen Grillen. Bei Musik, Geschichten und Gesprächen lassen wir den Tag in entspannter Atmosphäre ausklingen.
Wenn der Himmel klar ist, richten wir unseren Blick nach oben und entdecken gemeinsam die ersten Sterne.
Tag 2 – WAHRNEHMEN
Mit allen Sinnen erleben
Der zweite Tag lädt uns dazu ein, unsere Sinne wieder ganz bewusst zu öffnen.
Unsere Morgenwanderung verbinden wir mit achtsamem Gehen und kleinen Übungen, die uns helfen, die Natur nicht nur zu sehen, sondern wirklich wahrzunehmen.
In einem Vortrag beschäftigen wir uns mit der Kunst des bewussten Wahrnehmens: Wie oft sind wir im Alltag gedanklich schon beim nächsten Termin, während das Leben gerade in diesem Moment stattfindet?
Am Nachmittag wird gemeinsam gekocht.
Wir bereiten traditionelle afrikanische Gerichte zu, lernen Zutaten und Zubereitungsarten kennen und erleben Kochen als gemeinschaftliches und sinnliches Erlebnis.
Wir schneiden, riechen, schmecken, probieren – und nehmen uns Zeit, das gemeinsame Essen bewusst zu genießen.
Am Abend wartet wieder unser Feuer auf uns.
Bei einem gemeinsamen Grillabend, Musik und Geschichten lassen wir den Tag ausklingen.
Und vielleicht erleben wir später einen dieser besonderen Momente, die Namibia so einzigartig machen:
Wir sitzen unter einem weiten afrikanischen Himmel und schauen gemeinsam zu den Sternen.
Tag 3 – VERTRAUEN
Neue Perspektiven entdecken
Der dritte Tag steht im Zeichen von Vertrauen, Selbstwahrnehmung und neuen Perspektiven.
Bei unserer Morgenwanderung erleben wir die Stille der frühen Stunden und beginnen den Tag mit einer bewussten Meditation.
Ein besonderes Erlebnis erwartet uns anschließend beim pferdegestützten Coaching.
Pferde reagieren unmittelbar auf Körpersprache, Stimmung und Präsenz. In der Begegnung mit dem Tier können wir viel über unsere eigene Wahrnehmung, unser Verhalten und unser Vertrauen lernen.
Am Nachmittag nehmen wir uns wieder Zeit für Kreativität und persönliche Reflexion. Beim freien Malen in der Natur dürfen Gedanken und Gefühle ihren eigenen Ausdruck finden.
Am Abend treffen wir uns zum Grillen, erzählen Geschichten und genießen gemeinsam Musik.
Später wird es besonders:
Eine Nachtwanderung
Wir verlassen die gewohnten Wege und erleben die Natur einmal ganz anders.
Die Geräusche der Nacht werden intensiver, unsere Sinne wacher. Wir gehen langsam und bewusst und lassen uns auf die besondere Atmosphäre der nächtlichen Landschaft ein.
Eine Erfahrung, die uns daran erinnert, wie viel wir wahrnehmen können, wenn wir einmal wirklich aufmerksam sind.
Tag 4 – VERBUNDENHEIT
Mit uns selbst, mit anderen und mit der Natur
Der vierte Tag führt uns noch tiefer in die Natur.
Bei unserer Morgenwanderung nehmen wir uns Zeit für Stille und Dankbarkeit.
Je nach Gegebenheiten erwartet uns anschließend eine geführte Wildbeobachtung.
Dabei geht es nicht nur darum, Tiere zu entdecken. Wir üben uns darin, geduldig zu sein, aufmerksam zu beobachten und die Natur so anzunehmen, wie sie sich uns zeigt.
Manchmal passiert lange Zeit scheinbar nichts.
Und plötzlich steht ein Tier vor uns.
Genau solche Momente können zu ganz besonderen Achtsamkeitserfahrungen werden.
Am Nachmittag kochen wir erneut gemeinsam ein traditionelles afrikanisches Gericht und genießen anschließend unser Essen in der Gruppe.
In unserem täglichen Impuls beschäftigen wir uns mit dem Thema:
Verbundenheit – mit uns selbst, mit anderen Menschen und mit der Natur.
Am Abend wird wieder gegrillt.
Wir sitzen zusammen, hören Musik und Geschichten und lassen den Tag ohne Eile ausklingen.
Wenn die Bedingungen es erlauben, nehmen wir uns noch einmal Zeit für den Sternenhimmel.
Tag 5 – MITNEHMEN
Was bleibt, wenn wir wieder nach Hause gehen?
Der letzte Tag ist kein Ende, sondern eine Einladung, das Erlebte mit in den Alltag zu nehmen.
Bei unserer letzten Morgenwanderung lassen wir die vergangenen Tage noch einmal auf uns wirken.
Was habe ich wahrgenommen?
Was hat mich berührt?
Was habe ich über mich selbst gelernt?
Und was möchte ich davon mit nach Hause nehmen?
In unserem abschließenden Vortrag geht es um Achtsamkeit im Alltag.
Denn Achtsamkeit soll nicht nur während dieser fünf Tage stattfinden. Sie kann uns auch danach begleiten – beim Essen, beim Gehen, im Gespräch, bei der Arbeit oder in einem ganz gewöhnlichen Moment, in dem wir bewusst innehalten.
Wir nehmen uns Zeit für eine persönliche Abschlussübung und formulieren unseren ganz eigenen Achtsamkeitsmoment für den Alltag.
Zum Abschluss kochen und essen wir noch einmal gemeinsam und lassen die fünf Tage bei einem letzten Grillabend, Musik und Geschichten am Feuer ausklingen.
Vielleicht schauen wir noch einmal in den Himmel.
Und vielleicht stellen wir fest:
Die Welt hat sich nicht verändert. Aber unsere Art, sie wahrzunehmen, vielleicht schon.